virtuelles kraftwerk

Mephis­to BHKW sind heu­te schon für die Zukunft gerüs­tet und gemäß VHPREADY 3.0 zer­ti­fi­ziert. Für das vir­tu­el­le Kraft­werk erfor­der­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stan­dards wie z. B. IEC 61850–7-420 oder IEC 60870–5-104 wer­den unter­stützt.

Vie­le Block­heiz­kraft­wer­ke zu einem vir­tu­el­len Kraft­werk zusam­men­zu­fas­sen und zen­tral zu steu­ern, soll dabei hel­fen die nicht steu­er­ba­ren erneu­er­ba­ren Ener­gi­en wirt­schaft­lich und tech­nisch erfolg­reich in die Ener­gie­ver­sor­gung zu inte­grie­ren und so die Ener­gie­wen­de zu beschleu­ni­gen.

Das Vir­tu­el­le Kraft­werk kom­bi­niert Block­heiz­kraft­wer­ke und Wär­me­pum­pen zu einem ver­netz­ten, fle­xi­bel regel­ba­ren und zen­tral gesteu­er­ten Anla­gen­sys­tem. Es ent­steht ein Kraft­werk, das wäh­rend der Wär­me­pro­duk­ti­on sowohl in der Lage ist, mit den ange­schlos­se­nen Block­heiz­kraft­wer­ken Strom zu pro­du­zie­ren als auch über die Wär­me­pum­pen über­schüs­si­gen Wind- und Solar­strom sinn­voll zu nut­zen. Herrscht zum Bei­spiel Strom­über­schuss im Netz, kann die Leit­war­te gezielt Wär­me­pum­pen im Ver­bund akti­vie­ren, die den rege­ne­ra­ti­ven Strom in CO2-freie Wär­me umwan­deln und für den spä­te­ren Ver­brauch spei­chern. Ist gera­de wenig Wind­strom im Netz ver­füg­bar, erhal­ten die Block­heiz­kraft­wer­ke ein Signal zur Strom­pro­duk­ti­on und ver­mei­den kon­ven­tio­nel­le Strom­erzeu­gung – auch hier wird die gekop­pelt erzeug­te Wär­me für den spä­te­ren Gebrauch gespei­chert.

Der gesam­te Ver­bund von dezen­tra­len Anla­gen wird „Rund um die Uhr“ über eine Leit­war­te gesteu­ert – und alle zie­hen am glei­chen Strick!